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19.08.1771 |
Visitation von Dekan Janny aus Limburg in Niederbrechen; das Visitationsprotokoll gibt interessante Einblicke in die Verhältnisse der damaligen Zeit. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
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Niederbrechen ; |
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Pfarrgemeinde (NB) ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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Janny (Dekan aus Limburg) ; Clemens Wenzeslaus von Sachsen (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1768 bis 1801) ; Stilgerin, Magdalena (Hebamme in NB) ; Bertram, Euphrosinae (Hebamme in NB) ; |
Kirche ; |
Visitationsbericht ; Hebamme ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 05.0 Kirche - Pfarrei allgemein ; |
Visitationsbericht zu Niederbrechen von 1771 ; |
Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 104; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 031; Nassauer Bote, 19.10.1962: Neues aus der Vergangenheit Niederbrechens. "Morje froi im halwer fünf!" Die Kirche im Wandel der Zeiten. Vortrag von Rektor Müller.; NLZ, 27.05.1981: Eine Zierde im Goldenen Grund. Vor 80 Jahren wurde das Gotteshaus der Kirchengemeinde St. Maximinus geweiht. ; |
| > ausführlichere Ereignisbeschreibung |
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Visitation von Dekan Janny aus Limburg in Niederbrechen; das Visitationsprotokoll gibt interessante Einblicke in die Verhältnisse der damaligen Zeit: Weil in jener Zeit Hochzeiten und Kindtaufen oft Ursache großer und kostspieliger Familienfeiern unter Einschluß der Nachbarschaft waren und weil dadurch die Taufpaten bzw. Neuvermählten nicht selten in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerieten, sah sich der Trierer Erzbischof und Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen genötigt, dagegen einzuschreiten. Eine weitere Verordnung ging gegen das missbräuchliche Verkleiden verschiedener Personen vor den Festen Nikolaus und Weihnachten. In seinem Visitationsbericht ist u.a. vermerkt, dass Magdalena Stilgerin alleinig ins Hebammenamt berufen ist und die abgesetzte Hebamme Euphrosinae Bertram ablöst. |
19.08.1898 |
Die Gemeindevertretung Oberbrechen beschließt in ihrer Sitzung einstimmig, keine Abtretung von Gemeindegrund und keinen finanziellen Beitrag für eine eventuelle Bahnlinie Laubuseschbach-Oberbrechen zu leisten. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
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Oberbrechen ; |
Lokalbahn Laubuseschbach-Kirberg über Ober- und Niederbrechen [geplant] ; |
Gemeinde Oberbrechen - Gemeindevertretung ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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Verkehrswesen ; Gemeindegremien ; |
Bahnstrecke ; Gemeindevertretungssitzung - Beschluss ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen ; |
Lokalbahn Niederbrechen-Kirberg ; |
Nigratschka, Kurt: Eine Eisenbahn, die nicht gebaut wurde (in: Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 1994. S. 88-93); Inform. Informationsblatt der Gemeinde Oberbrechen, 01.02.1974, S. 10: Auszüge aus dem Protokollbuch der Gemeindevertreter von Oberbrechen ; |
19.08.1900 |
Die Gemeindevertretung Oberbrechen beschließt in ihrer Sitzung, dass die Ergänzungswahl des Gemeindevorstandes vom 19.07.1900 gültig ist, die Neugewählten werden durch Handschlag verpflichtet. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
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Oberbrechen ; |
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Gemeinde Oberbrechen - Gemeindevertretung ; Gemeinde Oberbrechen - Gemeindevorstand ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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Wahlen ; |
Wahlen - Gemeindevorstand ; Gemeindevertretungssitzung - Beschluss ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 10.4 Zahlen + Statistiken - Wahlen ; |
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Inform. Informationsblatt der Gemeinde Oberbrechen, 01.02.1974, S. 12: Auszüge aus dem Protokollbuch der Gemeindevertreter von Oberbrechen ; |
19.08.1952 |
Der in Mährisch-Ostrau geborene Pfarrer Franz Tobias bezieht die Priesterwohnung im Schwesternhaus in Oberbrechen und unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeit den örtlichen Pfarrer, ehe er am 1. Mai 1953 weiterzieht; im Dorf wird er der "Schwestern-Pastor" genannt. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
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Oberbrechen ; |
Schwesternhaus (OB) ; |
Pfarrgemeinde (OB) ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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Tobias, Franz (OB) ; |
Kirche ; Pfarrer ; |
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Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 05.1 Kirche - Geistliche und Personal ; |
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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 21.10.1999, S. 07: Pfarrer Tobias. ; |
| > ausführlichere Ereignisbeschreibung |
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Pfarrer Tobias Es war eine merkwürdige Person, die an einem Augusttage, es war am 19. des Jahres 1952, plötzlich in unser Dorf kam und im Schwesternhaus Wohnung nahm. Die Zimmer des im März desselben Jahres verstorbenen ehrenwerten alten Pfarrers, Josef Speyer – Gott hab ihn selig – waren inzwischen neu gemacht worden, da ja der alte Herr infolge seines Augenleidens nur dunkle Zimmer gebrauchen konnte. Die beiden Zimmer waren neu hergerichtet und man könnte sich schon wohlfühlen in diesen; wie überhaupt das ganze Haus der Schwestern sehr fein ist. Nun zu unsrem Pfarrer. Wenn man ihn so über die Straßen wandern sah, dachte niemanden an einen Geistlichen. Denn mit seinem hellen Mantel, seinem grauen Hut und seinem Schal, das er immer an hatte, konnte man wirklich so leicht keinen Geistlichen vermuten. Nun gut, er war da und eines Sonntags in der Kirche hielt er seinen Gottesdienst. Im Anfang seines Hierseins trat er kaum in Erscheinung, man sah ihn lediglich öfters mit dem Hund des Schwesternhauses, dem Tell, spazieren gehen. Nach und nach mischte er sich dann aber unter die Leute und er sammelte einige Freunde, die er etwas besser kannte als die übrigen Einwohner. Einer von den ersteren war auch ich. Beim Fußball lernte ich ihn erst richtig kennen, da er immer auf den Fußballplatz ging. Später wurde er sogar so begeistert für unsere Fußballmannschaft, daß er sogar sonntags mit nach Geisenheim, Östrich etc. fuhr und ein fanatischer Anhänger unserer Mannschaft wurde. Bei solchen Auswärtsfahrten war er dann oft derjenige, der mit seinem gebrochenen Deutsch die ganze Gesellschaft unterhielt. Nun auf die Sprache muß ich ja auch näher eingehen. Als er nach Oberbrechen kam, konnte er fast kaum die deutsche Sprache. Nach und nach erlernte er diese. Aus diesem Grunde konnte er auch keine Predigten abhalten und seine Verkündigungen in der Kirche wurde von einem Bruchteil der Kirchenbesucher verstanden. Eine schöne Stimme hatte er jedoch, wenn er am Altar sang, das muß man ihm bescheinigen und schneller als unser Herr Pfarrer hielt er auch den Gottesdienst, das wurde von allen Leuten gerne aufgenommen. Beichte hielt er nicht ab, da er nicht vollständig die deutsche Sprache beherrschte und daher vielleicht nicht alles verstehe, was ihm evtl. gebeichtet würde. Sehr kinderlieb war er. Oft konnte ich beobachten, daß, wenn er kleinere Kinder begrüßte, bei der Begrüßung den Kindern unauffällig ein Bonbon in die Hand drückte. Mit meinem kleinen Sohn war er oft wie ausgelassen. Auch im Kindergarten, der sich ja im Hause seiner Wohnung, im Schwesternhaus befindet, war er oft zu finden. Dass natürlich hier die Kinder nicht zu kurz kommen mußten, war klar. So machte sich Pfarrer Tobias – im Dorf kurz der "Schwestern-Pastor" genannt – den Leuten gegenüber bekannt. Wer er jedoch richtig war, konnte bisher von keinem ermittelt werden. Bei einer kleinen Abschiedsfeier, die er am Vorabend seines Wegzuges aus Oberbrechen (am 1. Mai 1953 fuhr er ab) im Schwesternhaus drei seiner Bekannten, darunter auch mir, veranstaltet hatte, kam er kurz einmal auf sein Vorleben zu sprechen. Vorher hatte ich jedoch auch schon einmal Einiges zu Hause bei mir von ihm erfahren. Wie weit jedoch diese Angaben vollständig glaubhaft wahr sind und mich nicht hinter ihm getäuscht habe. In Mährisch-Ostrau sei er geboren. Universitäten habe er in verschiedenen Städten besucht. Im Dritten Reich sei er in mehreren Kzs gewesen und zum Tod verurteilt worden. Später, nach dem Krieg, sei er dann wegen Zusammenarbeit mit der Kirche, man warf ihm Spionage vor, ebenfalls zum Tode verurteilt worden. Auf seinen Kopf seien 1000 Rubel Prämie gesetzt worden. Während des Krieges habe er u. a. die Flucht von jetzt in Rußland führenden Männern ermöglicht. Seine Angehörigen, die noch in Mähr.-Ostrau leben würden, wüßten von seinem letzten Aufenthalt nichts. Seine letzte Etappe auf dem Weg nach Westen, den er zu Fuß zurückgelegt habe, erwähnte er kurz folgendermaßen: Als er etwas ermüdet, sich auf einen Straßenstein setzte, kamen drei Volkspolizisten und wollten ihn überprüfen. Er sprach einige russische Laute und schon gingen die Vopos weiter. Über die Grenze sei er in West-Berlin. Von dort aus kam er mit dem Flugzeug nach Frankfurt und von hier wurde er vom Bischof als Priester in unser Dorf eingewiesen. Hier sollte er sich von den Strapazen der Flucht erholen. Das ist kurz etwas über Pfarrer Franz Tobias, so unterschrieb er. Wo ihn das Schicksal weiter hin verschlägt, kann ich nicht sagen. Ich [= der Chronist = Josef Kramm] hielt das fest, für später Zeiten. (Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 21.10.1999, S. 07) |
19.08.2000 |
Frohsinn Niederbrechen: Teilnahme der "Lollipops" am Weinfest in Kaltenholzhausen. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
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Niederbrechen ; |
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Frohsinn 1912 e.V. Niederbrechen - Lollipops ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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Verein - Musik ; |
Chorauftritt ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 06.2 Gruppierungen - Musik-Vereine ; |
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Frohsinn Niederbrechen - Homepage, Vereinschronik, 01.07.2019 ; |
(01.07.2026) Allgemeiner Umweltschutzverband e. V. (vormals: "Aktion Umweltschutz")
(13.06.2026) Heft 25: St. Maximin und Niederbrechen. Eine historische Spurensuche (2026), 28 S.
(03.06.2026) Heft 24: 1901 - 2026: 125 Jahre Pfarrkirche St. Maximin Niederbrechen (2026), 60 S.
(29.01.2026) Feuerwehr Brechen
(12.01.2026) 1875 – 2025: 150 Jahre Eisenbahn in der Gemeinde Brechen
(12.01.2026) "Die Bahn schenkt Ihnen eine Stunde"
(12.01.2026) Nachweis jüdischer Einwohner in Niederbrechen 1542 - 1724
(12.01.2026) Jüdische Einwohner in Oberbrechen bis 1918
(12.01.2026) 01.0 ältere Geschichte bis 1918 - allgemein
(12.01.2026) 01.1 ältere Geschichte - bis 771 (Frühgeschichte)
Hinweis
OnlineChronikBrechen ist trotz der Fülle der bereits enthaltenen Ereignisse inhaltlich im Aufbau begriffen. Es werden weiterhin Quellen nach relevanten Ereignissen ausgewertet und für die Datenbank aufbereitet sowie Themenbeiträge für das digitale Archiv („Themen“) erstellt.
D.h. die Aufstellung der Ereignisse (auch wichtigen!) und Themenbeiträge ist keineswegs abgeschlossen, zumal auch aktuelle Geschehnisse nach und nach mit aufgenommen werden.
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