Willkommen auf der Startseite der OnlineChronikBrechen

Die OnlineChronikBrechen umfasst

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  • Links zu Informationsquellen mit aktuellen Ereignissen in der Gemeinde Brechen unter Aktuelles
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Einige Ereignisse am 29.10.:

29.10.1818

In einem Schreiben an das herzogliche Amt in Limburg gibt der Niederbrechener Schultheiß Schupp eine ausführliche Beschreibung über den Ort. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Schupp, Georg Heinrich (NB)

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Statistische Zahlen

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Stadtbefestigung

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Einwohnerzahl

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Landwirtschaftliche Betriebsfläche

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

10.0 Zahlen + Statistiken - allgemein

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Ortsbeschreibung von Niederbrechen vom 29.10.1818

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Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 068; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 015, 018, 021, 055; Nassauer Bote, 15.01.1963: Am 15. Januar 1363. Im Goldnen Grund eine Stadt geboren. Kaiser Karl IV. verlieh Cuno von Falkenstein Urkunde und alle Rechte. (Von Rektor i. R. Karl Müller).

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Der Niederbrechener Schultheiß Schupp schreibt: "Der Ort Niederbrechen ist mit einer starken und hohen Mauer umgeben und hat 3 Tore, zwei davon werden zum Ein- und Ausfahren, das dritte aber nur im Notfall gebrauchet. ... Die Ortsgemarkung enthaltet 3.675 Morgen, 34 Ruten und ist in 3 Kassen eingeteilt worden (davon ca. 2.966 Morgen Feldmark und ca. 704 Morgen Waldmark). ... Der Nahrungszweig der Niederbrechen Bewohner ist Ackerbau und Viehzucht und betätigen sich hiermit alle Bewohner und ernähren sich rühmlich." Die Wohnhäuser seien von Holz und Lehm erbaut und teils mit Schiefer, Ziegeln oder Stroh gedeckt; die Einwohnerzahl gibt er mit 926 bzw. 199 Familien an.


29.10.1888

Der Gemeinderat von Werschau beschließt in seiner Sitzung, dass die Gebühren der Feuervisitation für die nächsten drei Jahre unverändert bleiben; die Gebühren für die Rohbau-Abnahme des Maurers, Zimmermann und Schornsteinfeger werden auf 4 Mark/Tag festgesetzt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

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Gemeinde Werschau - Gemeinderat

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Feuerwehrwesen

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Feuervisitation

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.1 Infrastruktur - Feuerwehr- und Rettungswesen (einschl. Verein)

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Protokolle Gemeinderatssbeschlüsse Werschau 1870-1905

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29.10.1913

Die Gemeindevertretung Oberbrechen beschließt in ihrer Sitzung mit 5 gegen 4 Stimmen, den Hauptverbrauchern Wasseruhren zu setzen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Gemeinde Oberbrechen - Gemeindevertretung

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Wasserversorgung

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Wasserzähler

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Gemeindevertretungssitzung - Beschluss

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.3 Infrastruktur - Strom, Wasser, Gas, Abwasser, Müll

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Inform. Informationsblatt der Gemeinde Oberbrechen, 17.05.1974, S. 03: Auszüge aus dem Protokollbuch der Gemeindevertreter von Oberbrechen

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29.10.1964

Vortrag des Volksbildungswerkes im Jugendraum im Schwesternhaus: "Die mittelalterlichen Städte im Goldenen Grund Niederbrechen, Kirberg, Walsdorf und Camberg. Werden und Vergehen". >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Schwesternhaus (NB) - Jugendraum

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Volksbildungswerk

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Bildungswesen

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Vortrag

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

09.5 Schule - sonstiges Bildungswesen

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Mitteilungsblatt der Gemeinde Niederbrechen, Nr. 1964/22 (28.10.1964)

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29.10.2000

Evangelische Kirchengemeinde Dauborn: Das neue Gemeindehaus in der Bachstraße in Niederbrechen wird mit einem festlichen Gottesdienst eingeweiht; der Kirchenchor Cäcilia Niederbrechen eröffnet die Feier mit Liedbeiträgen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

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Niederbrechen

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Evangelisches Gemeindehaus (NB)

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Evangelische Kirchengemeinde Dauborn

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Kirchenchor Cäcilia Niederbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Kirche - evangelische

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Bauwerk/Gebäude - Einweihung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.1 Bauwerke - Kirche

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 26.10.2000, S. 05: Evangelische Kirchengemeinde Dauborn in Dauborn, Gnadenthal, Ober- und Niederbrechen - Gemeindehaus wird eingeweiht.; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 09.11.2000, S. 03: Einweihung des evangelischen Gemeindehauses in Niederbrechen.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Evangelische Kirchengemeinde Dauborn in Dauborn, Gnadenthal, Ober- und Niederbrechen - Gemeindehaus wird eingeweiht

Mit einem festlichen Gottesdienst wird am Sonntag, 29. Oktober 2000, um 10.00 Uhr das Evangelische Gemeindehaus in Niederbrechen eingeweiht.

Nach vielen Jahren der Planung und einem Jahr Bauzeit ist das Haus nun so weit fertiggestellt, daß es der Kirchengemeinde zur Nutzung übergeben werden kann. Wurden die Gottesdienste bisher in der Aula der Schule gehalten, so können sie künftig alle 14 Tage hier in der Bachstraße 6 gefeiert werden.

Die Gemeinde freut sich über das Haus. Allerdings bleiben noch einige Wünsche offen. Die Ausstattung ist noch nicht komplett. Und vor allem fehlen nach dem Abschluß des Baues die Mittel, um den Glockenturm und bunte Fenster zu beschaffen.

Beim Einweihungsgottesdienst wird zunächst neben der Türe die Tafel mit dem Jahr der Erbauung enthüllt. Anschließend übergibt Architekt Müller den Schlüssel an die Kirchengemeinde.

Im Gottesdienst wird das Haus für die Gemeinde in den Dienst unter Gottes Wort gestellt. Bibel, Kreuz und weitere Kirchengeräte werden zum Altar gebracht.

Dem Gottesdienst folgt ein Empfang mit Grußworten bei Getränken und Gebäck.

Den weiteren Tag bis 16.00 Uhr ist das Haus zur Besichtigung geöffnet. Im Untergeschoß zeigt eine Bildausstellung die einzelnen Bauabschnitte des Gebäudes.

Die Evangelische Kirchengemeinde lädt zur Einweihung alle ein, die sich mit über das neue Haus freuen.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 26.10.2000, S. 05)

 

Einweihung des evangelischen Gemeindehauses in Niederbrechen

Mit der Einweihung des evangelischen Gemeindehauses in der Bachstraße ging für die evangelischen Christen der Gemeinde Brechen ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung.

Zur Einweihung mit einem feierlichen Gottesdienst hatten sich viele Menschen eingefunden, um diesem festlichen Ereignis beizuwohnen. Sie alle waren voller Lob für das gelungene Haus, das in Anlehnung an den Schrifttext des Tages, Hütte Gottes bei den Menschen sein und zur Ehre Gottes und zum Wohl der Menschen dienen solle.

In einer Prozession hatten Pfarrerin Susanne Holz-Plodek, Pfarrer Wolfgang Plodek, Probst Michael Karg und etliche Gemeindeangehörige Bibel und Kelch von der Schule, in der bisher die Gottesdienste stattfanden, zum Gemeindehaus gebracht. Hier wartete der Kirchenchor der katholischen Kirchengemeinde St. Maximin, um die Feierstunde mit einigen Liedern zu eröffnen. Den Gottesdienst gestaltete der evangelische Kirchenchor mit. Zunächst enthüllte Anni Eckholz den Gedenkstein im Eingangsbereich des neuen Hauses, ehe Architekt Wolfgang Müller Pfarrer Plodek einen symbolischen Schlüssel überreichte.

Die Mühe der Bauleute sei, so Müller, dank Gottes Hilfe nicht vergebens gewesen. Er dankte allen Beteiligten für ihre gute Arbeit. Der gesteckte Zeitrahmen von einem Jahr Bauzeit habe eingehalten werden können, nicht zuletzt auch durch die Eigenleistung der Kirchengemeinde.

In seiner Predigt führe Pfarrer Plodek aus, es sei wohl ein grundsätzliches Bedürfnis der Menschen, einen festen Ort für die Begegnung mit Gott zu haben. Damit verbinde sich die Hoffnung, Gott ständig anzutreffen und auch, ihn hier festzuhalten. Jedoch lasse Gott sich nicht einsperren, um von anderen Lebensbereichen fern gehalten zu werden. Gegenüber dem himmlischen Jerusalem bleibe jedoch jede noch so prächtige Kirche eine Hütte. Mit dem neuen Haus, um das mehr als 20 Jahre gerungen wurde, seien viele Hoffnungen auf neue Impulse für das Gemeindeleben verknüpft. Jetzt könne alles verwirklicht werden, wovon die Gemeinde geträumt habe. Die Gemeinde habe ein Haus aus Steinen gebaut, das sehr schön geworden sei, sagte Propst Karg, der das Gebäude der Gemeinde übergab, bevor Bibel und Abendmahlsgerät, Lektionar und Parament für das Lesepult hereingebracht und in Dienst gestellt wurden. Jetzt sei es Sache der Gemeinde, es zur Ehre Gottes und zu Heil und Nutzen der Menschen mit Leben zu erfüllen. An den Menschen sei es nun, sich als lebendige Steine einzubringen.

Es gehöre zu den elementaren Bedürfnissen des Menschen, ein Dach über dem Kopf zu haben, das Schutz und Sicherheit biete, stellte Landrat Dr. Manfred Fluck beim anschließenden Empfang fest. Die evangelische Kirchengemeinde habe sich jetzt ein Haus gebaut und dieses gut bestellt. Für die künftige Nutzung und die Zukunft der Gemeinde wünschte er alles Gute, wie es auch der Vertreter des Vorstands der Dekanatssynode, Hans Herzog, der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch, der Landtagsabgeordnete Helmut Peuser und Edmond Heinrichs taten. Erste Diskussionen über den Bau eines Gemeindehauses habe es schon in den 60er Jahren gegeben, erinnerte Bürgermeister Bernhard Königstein an die langen Bemühungen der evangelischen Kirchengemeinde um ein eigenes Domizil. Während der Bauzeit sei lebhaft diskutiert worden, ob es in einer Zeit, in der allenthalben Kirchen geschlossen würden, Sinn mache, ein neues Gotteshaus zu eröffnen. Doch sei die Zahl der evangelischen Christen in Brechen in den letzten Jahren stark gestiegen. Von den rund 7000 Einwohnern gehörten 950 der evangelischen Kirche an. In einem eigenen Haus lasse sich das Gemeindeleben besser gestalten. Die Menschen aber seien es, die Kirche ausmachten, und dabei werde jeder einzelne gebraucht. Die guten Wünsche der katholischen Kirchengemeinde brachte Pfarrer Gregor Pitton zum Ausdruck.

Endlich hätten die evangelischen Christen ein eigenes Haus, das ihnen Platz für Gottesdienste und andere Zwecke biete und das ihnen Heimat sei.

Rektor Hans Neuser gab der Hoffnung Ausdruck, das gute Miteinander von Schule und evangelischer Kirchengemeinde werde nicht abbrechen.

Dank sagte Frieder Zimmermann vom Vorstand der evangelischen Kirchengemeinde Dauborn/Brechen allen, die zum Gelingen des Baus beitrugen, allen voran Pfarrer Plodek. Er hoffe, alle, die in das Haus einkehrten, fänden hier ein Stück Heimat. Pfarrerin Susanne Holz-Plodek blieb es vorbehalten, allen zu danken, die durch ihre Arbeit oder finanzielle Unterstützung das Werk unterstützten, besonders dem Architekten Barthenheier und Pfarrer Plodek.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 09.11.2000, S. 03)


 

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